Aufgrund der aktuellen Lage von Covid-19 finden bis auf Weiteres keine Wanderungen statt.

Entdecken Sie mit mir den Wald mit seinen beeindruckenden Bäumen.

Gerne lade ich Sie zu einer Baum-Meditation ein, in der wir der Natur lauschen, auftanken und entspannen.


Wir wissen alle wie gut uns die Zeit tut, wenn wir im Wald sind. Nicht nur die saubere frische Luft, die angenehmen Düfte oder die Ruhe sind es, die uns in den Wald locken. Das sanfte Licht und das Lied der Waldvögel ermuntern uns.

Inzwischen können auch Wissenschaftler belegen, dass der Wald die Gesundheit fördern kann. Vor allem die Luft im Wald mit den besonderen Duftstoffen der Pflanzen – den sogenannten Terpenen – kann durch die antimikrobielle Wirkung unser Immunsystem stärken . Lange Spaziergänge oder Joggen im Wald kann zur Stressreduktion, verbesserter Stimmung und zur Förderung von Konzentration führen.

Der diplomierte Biologe und Öko-Psychosomatiker Clemes Arvay hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse in den Büchern Der Biophilia-Effekt: Heilung aus dem Wald (2015) und Der Heilungscode der Natur: Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken (2016) anschaulich zusammengefasst.

In Japan wird das Innehalten und tiefe Einatmen der Waldluft „Waldbaden“ oder „Shinrin-Yoku“ genannt. In Japan ist diese offizielle medizinische Therapie staatlich anerkannt und wird von den Krankenkassen bezahlt. Professor Quing Li von der Nippon Medical School in Tokio hast herausgefunden, dass die Waldatmosphäre nachhaltig Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin im Blut reduzieren kann.

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Doktor Wald

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,
mich unverstanden fühle oder alt,
und mich die holden Musen nicht liebkosen,
dann konsultiere ich den Doktor Wald.

Er ist mein Augenarzt und Psychiater,
mein Orthopäde und mein Internist.
Er hilft mir sicher über jeden Kater,
ob er von Kummer oder Cognac ist.

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,
doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.
Und kaum umfängt mich angenehme Stille,
raunt er mir zu: „Nun atme mal tief ein“!

Ist seine Praxis oft auch überlaufen,
in seiner Obhut läuft man sich gesund.
Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,
sind morgen ohne klinischen Befund.

Er bringt uns immer wieder auf die Beine,
das Seelische ins Gleichgewicht,
verhindert Fettansatz und Gallensteine,
nur – Hausbesuche macht er leider nicht.

Helmut Dagenbach, Förster (1986)